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    <title>Gregor Brand - Liber Philosophicus : Rubrik:Zeitgeschehen</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>nornepygge</dc:publisher>
    <dc:creator>nornepygge</dc:creator>
    <dc:date>2009-08-22T09:44:36Z</dc:date>
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    <title>Gregor Brand - Liber Philosophicus</title>
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  <item rdf:about="http://gregorbrand.twoday.net/stories/5481809/">
    <title>&quot;Wir haben keine Hoffnung mehr!&quot; Die Menschen in Gaza heute</title>
    <link>http://gregorbrand.twoday.net/stories/5481809/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;br /&gt;

&lt;a href=&quot;http://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2009/01/29/dlf_20090129_1840_95e6078b.mp3&quot;&gt;http://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2009/01/29/dlf_20090129_1840_95e6078b.mp3&lt;br /&gt;
&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Dr. Clemens Verenkotte: &quot;Wir haben keine Hoffnung mehr!&quot; Die Menschen in Gaza heute (DLF vom 29. 1. 2009). Ausgezeichneter Hintergrund-Bericht des ARD-Hörfunk-Korrespondenten über die bestürzenden Folgen des israelischen Gaza-Angriffs für die palästinensische Zivilbevölkerung.&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>gregorbrand</dc:creator>
    <dc:subject>Zeitgeschehen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 gregorbrand</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-30T15:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://gregorbrand.twoday.net/stories/5476288/">
    <title>Nachrichten und Folter</title>
    <link>http://gregorbrand.twoday.net/stories/5476288/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;
Es ist schon erstaunlich, welche Meldungen manche Medien in die Welt zu setzen wagen. Das gilt beispielsweise für den Artikel &lt;a href=&quot;http://haaretz.com/hasen/spages/1059456.html&quot;&gt;Hamas captives talk to Shin Bet about tactics and training (Gefangene Mitglieder der Hamas sprechen mit Shin Bet über Taktik und Ausbildung) &lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
In diesem Beitrag wird offenbar für bare Münze genommen, was zwei palästinensische Gefangene dem israelischen Inlandsgeheimdienst Shin Bet angeblich verraten haben. Dabei ist doch gerade auch diese israelische Geheimdienst  seit langem dafür berüchtigt und bekannt, dass er Folter anwendet. Für seine Folterpraktiken wurde Shin Bet nicht nur von mutigen israelischen Menschenrechtsorganisationen kritisiert, sondern auch von so integren jüdischen Philosophen wie Yeshayahu Leibowitz oder Noam Chomsky. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich kann auch eine unter Folter gewonnene Aussage wahr sein. Aber von Folter anwendenden Organisationen gewonnene Erkenntnisse sollte man grundsätzlich nicht trauen und sie schon gar nicht als schlichte Nachrichten verkaufen wollen. Das einzig Wichtige an Erkenntnissen von Folteranwendern ist die Tatsache, dass sie Folter anwenden.&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>gregorbrand</dc:creator>
    <dc:subject>Zeitgeschehen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 gregorbrand</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-28T07:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://gregorbrand.twoday.net/stories/5475875/">
    <title>Kaisers Geburtstag</title>
    <link>http://gregorbrand.twoday.net/stories/5475875/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;
Meine Eltern machten mich gelegentlich am 27. Januar darauf aufmerksam, dass an diesem Tag &quot;Kaisers Geburtstag&quot; sei. Sie waren damit insofern geschichtsbewusster als die meisten heutigen deutschen Medien, die kaum davon Notiz genommen haben, dass heute vor 150 Jahren Wilhelm II., der bisher letzte deutsche Kaiser, geboren wurde. Ich halte die Nichtbeachtung dieses Datums für alles andere als ein Ruhmesblatt der Publizistik. Auch wenn man Person und Politik von Wilhelm II. sehr kritisch sieht, so stand er doch in einer langen historischen Epoche an Deutschlands Spitze - in einer in ihren Verdiensten zu wenig gewürdigten und gerade aus deutscher Sicht vielfältig ruhmvollen Epoche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt eines Fotos dieses historischen Geburtstagskindes und einem damit verbundenen geistreichen Kurzkommentar findet man beispielsweise auf der Titelseite der FAZ das Foto eines prominenten deutschen Steuerstraftäters. Vielleicht sagen Nichtfoto und Zumwinkelbild zusammen mehr über die aktuelle deutsche Republik aus als manchen lieb ist, die gerade heute in anderem Zusammenhang wieder in salbungsvollem Ton versichert haben, wie wichtig es doch sei, unsere Geschichte nicht zu vergessen.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Kaiser&quot; width=&quot;299&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/gregorbrand/images/Kaiser.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Kaiser Wilhelm II (1859 - 1941) im niederländischen Exil&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>gregorbrand</dc:creator>
    <dc:subject>Zeitgeschehen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 gregorbrand</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-27T22:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://gregorbrand.twoday.net/stories/5460407/">
    <title>UN-Chef Ban: Herzzerreißende Schäden in Gaza durch empörenden und rechtswidrigen...</title>
    <link>http://gregorbrand.twoday.net/stories/5460407/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.reuters.com/article/topNews/idUSLI52680720090120&quot;&gt;&lt;br /&gt;
Link: U.N. chief Ban sees &quot;heartbreaking&quot; Gaza damage&lt;br /&gt;
&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>gregorbrand</dc:creator>
    <dc:subject>Zeitgeschehen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 gregorbrand</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-20T22:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://gregorbrand.twoday.net/stories/5453104/">
    <title>Israelische Pressezensur und die Erkenntnis des Leidens</title>
    <link>http://gregorbrand.twoday.net/stories/5453104/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;
Seit Wochen verbietet und versperrt Israel ausländischen Journalisten - die gegen diesen fundamentalen Angriff auf die Pressefreiheit viel zu zaghaft protestiert haben - den Zugang nach Gaza. Wochen vor dem Gaza-Krieg und natürlich auch während der israelischen Kriegsoperation mit der zynischen Bezeichnung &quot;Cast Lead&quot;. Unwillkürlich muss ich dabei an einen Satz von Adorno denken: &quot;Es gehört zum Mechanismus der Herrschaft, die Erkenntnis des Leidens, das sie produziert, zu verbieten ...&quot;&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>gregorbrand</dc:creator>
    <dc:subject>Zeitgeschehen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 gregorbrand</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-17T21:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://gregorbrand.twoday.net/stories/5442558/">
    <title>Ury Avnery über die israelische Kriegsführung und die israelische Kriegspropaganda</title>
    <link>http://gregorbrand.twoday.net/stories/5442558/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.counterpunch.org&quot;&gt;URY AVNERY: The Blood-Stained Monster Enters Gaza &lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>gregorbrand</dc:creator>
    <dc:subject>Zeitgeschehen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 gregorbrand</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-13T09:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://gregorbrand.twoday.net/stories/5437543/">
    <title>Israelisches Unrecht</title>
    <link>http://gregorbrand.twoday.net/stories/5437543/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;
Zu den Israelis, denen man in diesen Tagen des von ihrer Regierung begonnenen heuchlerischen Krieges hohen Respekt zollen muss, gehört der Journalist Gideon Levy. In der Zeitung Haaretz gehören seine gerade im fanatisierten Israel mutigen Beiträge zu den schärfsten Kritiken der völkerrechtswidrigen israelischen &quot;Operation&quot;. So z. B. sein Artikel The time of the righteous:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.haaretz.com/hasen/spages/1054158.html&quot;&gt;http://www.haaretz.com/hasen/spages/1054158.html&lt;br /&gt;
&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Nach seinen Worten erheben Hass und Rassismus in der israelischen Gesellschaft ihre Häupter. Dass er mit dieser betrüblichen und bestürzenden Feststellung Recht hat, kann man auch außerhalb Israels erkennen, wenn man die im Internet zugänglichen israelischen  und leider auch sonstigen jüdischen -  Stimmen und Reaktionen registriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Levy nicht erwähnt: Dass antiarabischer Hass und zionistisches Herrenmenschengefühl von Anfang an bei der Gründung des Staates Israel eine wichtige Rolle spielten. Das belegen mittlerweile zahlreiche Bücher, gerade auch von um Objektivität bemühten israelischen Historikern. Hier wäre etwa aus jüngerer Zeit das umfangreiche Buch von Prof. Benny Morris zu nennen: The Birth of the Palestinian Refugee Problem Revisited, dessen zweite Auflage 2004 bei der renommierten Cambridge University Press erschienen ist. Darin zitiert er  nur ein Beispiel von vielen  einen Geheimdienstoffizier der jüdischen Haganah zur israelischen Haltung gegenüber den Arabern im Jahr 1948 (meine Übersetzung):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt; Neuerdings hat bei uns die Ansicht die Oberhand gewonnen, dass die Araber nichts sind. ´Jeder Araber ist ein Mörder´, Alle Araber sollten umgebracht werden´,  ´Alle Dörfer, die wir erobert haben, sollten abgebrannt werden´.   &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der israelische Historiker Tom Segev schildert israelisches Verhalten aus der Zeit der Staatsgründung (Die ersten Israelis, München 2008, S. 89):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Es gibt viele Berichte über Tausende von Leuten, die zur Inspektion und Identifikation aus ihren Häusern geholt wurden. Vertreter der Militärverwaltung ließen Männer, Frauen und Kinder auf freiem Feld antreten und sie ohne Essen und Getränke und ohne Toiletten stundenlang in der Sonne stehen. Wenn Araber ihr Haus verließen, durften sie die Haustür nicht abschließen, und das Haus blieb unbewacht zurück. Bei ihrer Rückkehr stellten sie oft fest, dass ihnen die Soldaten Haushaltsgegenstände, Schmuck und Geld gestohlen hatten. Diese Dinge passierten wiederholt. Zusammen mit den Ausgangssperren und den für alles erforderlichen Genehmigungen dienten solche Taten dazu, die arabische Bevölkerung einzuschüchtern, zu demütigen und zu quälen.   &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So grausam und demütigend solche Aktionen waren, so waren sie doch noch relativ harmlos gegenüber dem viel größeren Unrecht der kolonialistischen Vertreibung der Araber. Prof. Morris fasst am Ende seiner detaillierter historischer Analyse der Vorgänge 1948 im zeitlichen Zusammenhang der Staatsgründung Israels das geschehene empörende Unrecht mit den nüchternen Worten zusammen (S. 589): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt; In this sense, it may fairly be said that all 700,000 or so who ended up as refugees were compulsory displaced or éxpelled´. &lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz gesagt: Das palästinensiche Flüchtlingsproblem beruht ebenso wie der israelische Staat auf der massenhaften Vertreibung der einheimischen palästinensischen  Bevölkerung - also auf massivem israelischen Unrecht.&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>gregorbrand</dc:creator>
    <dc:subject>Zeitgeschehen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 gregorbrand</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-10T20:23:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://gregorbrand.twoday.net/stories/5432956/">
    <title>Gartenparadies Gaza</title>
    <link>http://gregorbrand.twoday.net/stories/5432956/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;
Wie sah Gaza vor einem Jahrhundert, also in vorzionistischer Zeit, aus? Der Theologieprofessor Max Löhr schrieb dazu 1907 in seinem Werk Volksleben im Lande der Bibel: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Manche Siedlung ist von der Küste vollständig abgeschlossen, wie zum Beispiel Gaza, das, ungefähr eine Stunde vom Meer entfernt, in keiner Weise den Eindruck einer Seestadt macht, überhaupt nicht, trotz seiner 30 000 Einwohner, den einer Stadt, sondern vielmehr einer großen Gartenkolonie gleicht. Oliven, Orangen und vor allem Datteln gedeihen hier infolge reichlichen Grundwassers vortrefflich; aber auch Aprikosen, Feigen, Granatäpfel, Sykomoren und allerlei Gemüse werden angebaut.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1989,  als von einer Hamas-Herrschaft im Gazastreifen noch nicht die geringste Rede sein konnte, musste die Journalistin und Politologin Ivesa Lübben dagegen feststellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;1967 besetzten die Israelis das Gebiet. Die Palästinenser führten vier Jahre lang einen erbitterten Guerilla-Krieg gegen die neuen Herren, der schließlich von Ariel Scharon niedergeschlagen wurde. Tausende von Palästinensern wurden deportiert oder verhaftet, die Häuser ihrer Familien in die Luft gesprengt. &lt;br /&gt;
Der Gaza-Streifen gleicht heute einem riesigen Gefängnis, eingegrenzt von Stacheldraht und Mittelmeer. Es gibt kein Entrinnen. &lt;/i&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>gregorbrand</dc:creator>
    <dc:subject>Zeitgeschehen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 gregorbrand</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-08T13:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://gregorbrand.twoday.net/stories/5415606/">
    <title>Mannichl und das journalistische Schindluder</title>
    <link>http://gregorbrand.twoday.net/stories/5415606/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;br /&gt;

Gestern berichtete die FAZ im Anschluss an eine entsprechende Meldung der Zeitschrift Focus, dass die Sonderkommission der Passauer Polizei zum Fall Mannichl vor der Auflösung stehe und die Ermittlungen unter Leitung des Landeskriminalamtes  noch einmal bei null beginnen sollten. Mehr als zwei Wochen nach dem Messeranschlag auf Mannichl sei noch immer keine relevante Spur zu dem unbekannten Attentäter gefunden worden. Das musste die gleiche Zeitung zugeben, die bereits unmittelbar nach dem Anschlag mit der reißerischen Schlagzeile erschien: Neonazi sticht Polizeidirektor nieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso wie viele andere Zeitungen und sonstige Medienorgane hielt es die FAZ damals nicht für nötig, von einem mutmaßlichen Neonazi zu schreiben, sondern titulierte unkritisch und voreilig so, als stünden Sachverhalt, Täter und Hintergründe bereits fest. Davon konnte jedoch nicht im Geringsten die Rede sein. So undifferenziert plakativ in einem Kriminalfall zu titulieren,  war journalistische Leichtfertigkeit und durchaus ein Tiefpunkt seriöser Berichterstattung. Es stellt zugleich der damit praktizierten journalistischen Sorgfalt ein beschämendes Zeugnis aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sache wird selbstverständlich nicht dadurch besser, dass sie sich nicht nur bei dem besagten renommierten Blatt, sondern auf breiter bundesrepublikanischer  Pressefront abspielte. Und das nach all den Erfahrungen mit massiven voreiligen journalistischen Fehlgriffen und vorurteilsbehafteten Falschmeldungen gerade im Zusammenhang mit dem Rechtsextremismus  Stichworte: Ertrinkungstod in Sebnitz oder Hakenkreuzritzung von Mittweida!  Selbst, wenn es sich letztendlich erweisen sollte  was im Moment keineswegs sicher scheint - , dass es sich bei dem Täter tatsächlich um einen Neonazi gehandelt hat, bleiben solche Schlagzeilen wie in der FAZ eine niveaulose Angelegenheit, die eigentlich eine Entschuldigung verdiente. Andererseits werden garantiert auch Entschuldigung und vorübergehende aktuelle Einsicht nicht verhindern, dass bei nächstbester Gelegenheit die gleichen Medien wieder der Versuchung zu unvertretbaren und journalistisch billigen, aber anscheinend kommerziell einträglichen Schlagzeilen erliegen werden.&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>gregorbrand</dc:creator>
    <dc:subject>Zeitgeschehen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 gregorbrand</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-30T22:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://gregorbrand.twoday.net/stories/5388148/">
    <title>Bernard Madoff  der kriminellste amerikanische Betrüger?</title>
    <link>http://gregorbrand.twoday.net/stories/5388148/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;
Vor wenigen Tagen wurde die so genannte amerikanische Investment-Legende Bernard L. Madoff unter dem Verdacht verhaftet, Anleger um 50 000 Millionen Dollar betrogen und geschädigt zu haben. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, dann könnte Madoff den zweifelhaften Ruhm erlangen, der größte, das heißt kriminellste amerikanische Betrüger überhaupt zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jüdische Zeitung &quot;The Forward&quot; und die israelische Zeitung &lt;a href=&quot;http://www.haaretz.com/hasen/spages/1046187.html&quot;&gt;Haaretz &lt;/a&gt; haben darauf hingewiesen, dass jetzt schon zahlreiche jüdische Einrichtungen von dem Madoff-Skandal betroffen sind. Bernard Madoff, Spross einer New Yorker jüdischen Familie,  hatte in der Vergangenheit gerade jüdische Institutionen mit Geld versehen und galt als einer der wichtigsten jüdischen Philanthropen. Zu den vom madoffschen Geld profitierenden Einrichtungen gehörte laut Haaretz beispielsweise die Yeshiva University oder die Robert I. Lappin Charitable Foundation, deren Ziel es ist, Juden von Mischehen (intermarriage) abzuhalten und den Trend der Assimilation umzukehren.&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>gregorbrand</dc:creator>
    <dc:subject>Zeitgeschehen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 gregorbrand</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-14T21:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://gregorbrand.twoday.net/stories/5366530/">
    <title>Bradley Burston und die Monsterisierung des Feindes</title>
    <link>http://gregorbrand.twoday.net/stories/5366530/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;
Es gibt böse und grausame Menschen, aber es nicht gut, wenn sie nur noch als Monster gesehen und damit entmenschlicht werden. Noch schlimmer und für das menschliche Zusammenleben  gefährlicher ist es, wenn nicht individuelle Menschen aufgrund spezieller Taten, sondern pauschal ganze - religiös, politisch, ethnisch oder sonstwie definierte - Gruppen als Monster dämonisiert und angegriffen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen aktuellen, wenn auch wahrlich nicht originellen Vorgang solcher pauschalen Monsterisierung präsentiert Bradley Burston, Kolumnist der israelischen Zeitung Haaretz. In seinem Beitrag &lt;i&gt;&quot;The Jihadi as Nazi, from 9/11 to Mumbai&lt;/i&gt;  (&lt;a href=&quot;http://haaretz.com/hasen/spages/1042960.html&quot;&gt;http://haaretz.com/hasen/spages/1042960.html) &lt;/a&gt;&quot; offenbart er, dass er nach der grausamen Ermordung mehrerer Juden in Bombay (Mumbai) zu der Erkenntnis gekommen ist, dass die islamischen Fundamentalisten (Jihadi) Monster seien. Monster  also das Schlimmste, was es gibt : kein Wunder, dass nach dieser Gleichung Jihadi=Monster sofort auch die weitere Gleichsetzung Jihadi=Nazi erfolgt. Ein Argument dafür, dass die Jihadi Monster seien, findet Burston darin, dass sie angeblich ihrerseits alle Juden als Monster ansehen. Ich bezweifle, dass diese reziproke Monsterisierung irgendetwas Gutes bewirkt und irgendein positives Resultat zeigt. Das Ergebnis ist vielmehr gegenseitige maximale verbale und gedankliche Aggressivität, der unausweislich entsprechend aggressive Taten folgen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur burstonschen Monsterargumentation gehört es, dass Monster, die Israel und die Juden bedrohen, damit zugleich auch der ganzen Welt feind sind. Dieses Argumentationsmuster findet man im politischen Zusammenhang regelmäßig auch im Zusammenhang mit der Iran-Diskussion. So gab der frühere israelische Botschafter Avi Primor in einer deutschen Talk-Show zum Besten, dass die iranische Atomrüstung nicht nur Israel bedrohe, sondern alle Länder. Chile, Neuseeland, Russland, Island, die Schweiz, China, Zimbabwe und viele Staaten andere werden sich freuen, wenn man sie darauf aufmerksam macht, dass sie vom Iran bedroht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Burston meint, die Nazis  das mythisch gewordene Paradebeispiel für Monster - hätten alle Völker gehasst. Die historische Genauigkeit gebietet es darauf hinzuweisen, dass die Nationalsozialisten weder das schwedische noch das norwegische, ungarische, slowakische, isländische, japanische, indische, italienische, irische, kroatische oder tibetische Volk gehasst haben - um nur diese Beispiele zu nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht nur an diesem Beispiel Burstons sieht man: Wer bestimmte Kollektive zu Monstern erklärt, will es mit den Fakten nicht so genau nehmen.&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>gregorbrand</dc:creator>
    <dc:subject>Zeitgeschehen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 gregorbrand</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-04T19:56:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://gregorbrand.twoday.net/stories/5251492/">
    <title>Confusion des confusiones</title>
    <link>http://gregorbrand.twoday.net/stories/5251492/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;
In diesen Tagen von Finanz- und Börsenkrise kann eine historische Reminenszenz an die Anfänge des Börsenhandels nicht schaden. In dem trotz vieler darin enthaltener Vorurteile immer noch lesenswerten Buch Die Juden und das Wirtschaftsleben (1911) schreibt der Ökonom und Soziologe Werner Sombart:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Besonderen Wert lege ich aber auf die Tatsache, daß am Ende des 17. Jahrhunderts ein portugiesischer Jude in Amsterdam dasjenige Buch schrieb, das zum ersten Mal den börsenmäßigen Handel in all seinen Verzweigungen erschöpfend behandelte, und zwar, wie uns ein gewiegter Kenner versichert, in einer Weise, daß es bis zum zum heutigen Tage nach Form und Inhalt die beste Darstellung des Fondsverkehrs geblieben ist. Ich meine Don Jos. De la Vegas Confusion de confusiones usw., die 1688 erschien.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sombart führt dann weiter aus, dass die Juden bei der Genesis des modernen Börsenhandels in entscheidender Weise mitgewirkt haben, wenn nicht: daß sie seine Väter sind. Er zitiert dann weiter zustimmend einen französischen Beobachter dieser Vorgänge am Ende des 17. Jahrhunderts, der feststellte, daß die Juden den Börsenhandel in Wertpapieren in ihrer Hand haben und nach ihrem Gutdünken gestalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit jener Zeit hat sich manches geändert, aber zumindest der Titel der Schrift von Joseph de la Vega scheint aktueller denn je: Die deutsche Übersetzung  Confusion des confusiones wurde 1919 von dem Nationalökonomen Otto Pringsheim (1860  1923) unter dem Titel Die Verwirrung der Verwirrungen vorgelegt.&lt;/div&gt;</description>
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    <dc:date>2008-10-12T20:31:00Z</dc:date>
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    <title>Der emanzipierte Botho</title>
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    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;
Botho Strauß hat sich der heutigen FAZ-Ausgabe des 81. Bandes der Gesamtausgabe von Martin Heidegger angenommen, in dem Gedichte des Philosophen zu finden sind. In den Heidegger-Texten dieses Bandes sieht Strauß, dessen Artikel sich angestrengt an heideggerschen Ausdrucksformen orientiert, ein reinigendes Feuer, &lt;i&gt;das einen Haufen zeitgeschichteten Müll verbrennt&lt;/i&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An nicht wenigen Stellen seines Rezensionsaufsatzes wird das Bemühen von Strauß deutlich, dem von ihm verehrten Meister an  schwererschließbarer Weisheit nicht allzu sehr nachzustehen. So schreibt er:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Die Emanzipierten begnügen sich mit der Vielfalt. Der Weise sucht seit je nach dem Einen. Weshalb gibt es jedoch nicht den geringsten Einfluss der Klugen auf die Dummen? Weil die Dummen emanzipiert sind, die Klugen nie.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf mich macht Botho Strauß nach dieser weiteren eingängigen Veröffentlichung einen emanzipierteren Eindruck denn je.&lt;/div&gt;</description>
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    <dc:date>2008-09-19T15:25:00Z</dc:date>
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    <title>Hiltrud Hensen und das Aussterben der Völker</title>
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    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;&lt;br /&gt;

Hiltrud Hensen, die als Hillu Schröder bekannt gewordene Ex-Frau des Ex-Bundeskanzlers, hat in dieser Woche wieder geheiratet. Zu ihren humanitären Verdiensten gehört es, sich für die Opfer der Tschernobyl-Katastrophe einzusetzen. In einem Stern-Interview der Neunziger Jahre hatte sie einst zu den Folgen der Atomkatastrophe für  Weißrussland empört darauf hingewiesen, dass inzwischen die Sterberate der Weißrussen die Geburtenrate übertreffe und dass damit das Volk dort aussterbe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demgegenüber habe ich noch nichts davon gehört, dass sie jemals öffentlich beklagt hat, dass auch in Deutschland die Sterberate seit Jahrzehnten die Geburtenrate übersteigt und dass demnach das Aussterben der Deutschen mindestens so sehr wie das der Weißrussen und Ukrainer zu befürchten ist.&lt;/div&gt;</description>
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    <dc:date>2008-09-19T12:46:00Z</dc:date>
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    <title>Ehrenvolle Innovationskraft</title>
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    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;
Das vergleichsweise kleine Deutschland gehört seit Jahrzehnten zu den führenden Exportnationen und hat sich mehrfach sogar an die Spitze dieser ehrenvollen Liste gesetzt. Ehrenvoll ist sie auch deshalb, weil sie nicht nur einen außerordentlich hohen ökonomischen, sondern auch wissenschaftlich-technischen Leistungsstand zum Ausdruck bringt. Ohne eine bewundernswert große Zahl von Spitzenleistungen der Intelligenz wäre eine solche Position weder zu erreichen noch zu halten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Höchstleistung ist um so anerkennenswerter, als sie auf eigenen Kräften beruht. Das ist vor wenigen Tagen noch einmal deutlich geworden: Bei der von den USA vorgelegten Liste von Staaten, die geistiges Eigentum verletzen, ist Deutschland nicht zu finden: &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.newsdaily.com/stories/n25382000-usa-piracy-report/&quot;&gt;http://www.newsdaily.com/stories/n25382000-usa-piracy-report/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegen gehören Staaten wie China, Indien und Israel zur Spitzengruppe derjenigen, denen massive Verletzungen von geistigem Eigentum vorgeworfen werden. Den USA entstehen dadurch jährlich Schäden von über 30 Milliarden Dollar. Da man sicher davon ausgehen kann, dass die urheberrechtsfeindlichen Angehörigen dieser  Staaten ihre Aktionen nicht nur gegen die USA richten,  sollten sie natürlich auch von deutscher Seite aufmerksam beobachtet werden. Gerade das Entdecker- und Entwicklerland Deutschland ist durch seine in Jahrhunderten bewährte Innovationskraft auch zu Beginn des 21. Jahrhunderts Angriffspunkt derjenigen, die wenig Respekt vor geistigem Eigentum haben.&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>gregorbrand</dc:creator>
    <dc:subject>Zeitgeschehen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 gregorbrand</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-28T10:37:00Z</dc:date>
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   <title>find</title>
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