Wasserland Eifel
Der etymologisch bis heute rätselhafte Name „Eifel“ ist von manchen Forschern – z. B. H. Marjan oder F. Cramer – mit dem lateinischen „aqua“ in Verbindung gebracht worden und die Landschaft daher als „Wasserland“ gedeutet und gesehen worden. Sie konnten sich dabei zum Beispiel auf den karolingischen Wortbeleg „pagus aquilensis“ (804) berufen. Andere Namensforscher haben dem widersprochen und abweichende Erklärungen vorgelegt.
Eine neuere Studie von W.-R. Teegen und M. P. Richards kann in dieser Frage keine Entscheidung bringen, aber sie lässt die Mittelgebirgsregion wirklich als altes Wasserland und auch Fischland erscheinen. Die beiden Forscher kamen bei bei ihren „Untersuchungen zur Ernährung mit Hilfe der Analyse stabiler Isotope an neolithischen Menschen – und Tierknochen aus Kerpen, Landkreis Vulkaneifel“ (2007) zu dem für sie überraschenden Ergebnis, dass die jungsteinzeitlichen Bewohner sich eiweißreich mit einem „beachtlichen Anteil von Süßwasserfisch bzw. – mollusken“ ernährten. Sie meinen, dieser hohe Anteil an Süßwassertieren sei „für eine Population im Mittelgebirge unerwartet und sehr erstaunlich“.
Weitere Forschungen bleiben abzuwarten, aber vielleicht haben schon die frühen Bewohner der Eifel selbst den Wasserreichtum in Bächen, Flüssen und Maaren und die damit verbundene Süßwasserfischfülle selbst als ungewöhnlich empfunden und sie in ihrer Namensgebung widergespiegelt.
Eine neuere Studie von W.-R. Teegen und M. P. Richards kann in dieser Frage keine Entscheidung bringen, aber sie lässt die Mittelgebirgsregion wirklich als altes Wasserland und auch Fischland erscheinen. Die beiden Forscher kamen bei bei ihren „Untersuchungen zur Ernährung mit Hilfe der Analyse stabiler Isotope an neolithischen Menschen – und Tierknochen aus Kerpen, Landkreis Vulkaneifel“ (2007) zu dem für sie überraschenden Ergebnis, dass die jungsteinzeitlichen Bewohner sich eiweißreich mit einem „beachtlichen Anteil von Süßwasserfisch bzw. – mollusken“ ernährten. Sie meinen, dieser hohe Anteil an Süßwassertieren sei „für eine Population im Mittelgebirge unerwartet und sehr erstaunlich“.
Weitere Forschungen bleiben abzuwarten, aber vielleicht haben schon die frühen Bewohner der Eifel selbst den Wasserreichtum in Bächen, Flüssen und Maaren und die damit verbundene Süßwasserfischfülle selbst als ungewöhnlich empfunden und sie in ihrer Namensgebung widergespiegelt.
gregorbrand - 17. Aug, 10:29