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Deutsche Googlebildungen

Ich finde die deutsche Sprache wundervoll! Auch deshalb, weil es nach meinem Eindruck keine andere Sprache gibt, die neuen Gedanken und Begriffen weniger Hindernisse in den Weg legt, sondern sogar im Gegenteil dazu reizt, mit neugeformten Begriffen und Ausdrücken zugleich neue Weltphänomene sprachlich zu erfassen. Eines von Myriaden möglicher Exempel: Die auf "google" bezogenen Verbkreationen des frühen 3. Jahrtausends: entgooglen, zergooglen, nachgooglen, übergooglen, runtergooglen, vergooglen, abgooglen, vorgooglen, untergooglen und dergleichen mehr. So akkumuliert sich der Reichtum einer prä- und transtodesfugalen meisterlichen Sprache.

Gregor Brand - Aphoristiker & Philosoph

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