Assimilationsfreundliche und assimilationsfeindliche Deutsche
In einer Zeit, in der sich deutsche Politiker und Meinungsmacher anscheinend nahezu täglich darin überbieten wollen, von Immigranten allgemein und Türken im Besonderen Bereitschaft zur Integration und Assimilation zu verlangen, finde ich beiläufig folgende Randnotiz aus der Besiedlungsgeschichte der USA:
„Obwohl Texas im Jahre 1860 erst 20 000 deutsch-geborene Einwohner zählte, so hielten diese doch so fest zusammen, daß die Hälfte der gesamten Einwohnerzahl im südlichen Teile des Staates, in der Gegend von San Antonio, deutsch war. Hier wie sonstwo machten sich die Deutschen für ihr neu angenommenes Heimatland nicht sehr erwünscht, indem sie die Sitten und die Sprache ihres Vaterlandes krampfhaft beizubehalten suchten.“
(Madison Grant: Die Eroberung eines Kontinents. Die Verbreitung der Rassen in Amerika. Berlin 1937, S. 108).
An diese Feststellung knüpft Grant, berühmt-berüchtigter Vorkämpfer der nordischen Idee in den USA vor dem 2. Weltkrieg, unmittelbar folgende These an:
„Die Geschichte aller Länder lehrt, daß nationale Einheit eine unbedingte Voraussetzung für das Gedeihen einer Nation ist. Von denen, die aus freien Stücken nach den Vereinigten Staaten gekommen sind, um die Erwerbsmöglichkeiten auszunützen, kann wohl erwartet werden, daß sie dem Land, das ihnen in solcher Weise zugute kommt, treue Gefolgschaft leisten oder aber daß sie irgendwo anders hingehen.“
Mit diesen Sätzen hat Madison Grant im Grunde das Glaubensbekenntnis aller forcierten Assimilationsbefürworter formuliert, mag diesen nun dieser ideologische Bundesgenosse behagen oder nicht.
„Obwohl Texas im Jahre 1860 erst 20 000 deutsch-geborene Einwohner zählte, so hielten diese doch so fest zusammen, daß die Hälfte der gesamten Einwohnerzahl im südlichen Teile des Staates, in der Gegend von San Antonio, deutsch war. Hier wie sonstwo machten sich die Deutschen für ihr neu angenommenes Heimatland nicht sehr erwünscht, indem sie die Sitten und die Sprache ihres Vaterlandes krampfhaft beizubehalten suchten.“
(Madison Grant: Die Eroberung eines Kontinents. Die Verbreitung der Rassen in Amerika. Berlin 1937, S. 108).
An diese Feststellung knüpft Grant, berühmt-berüchtigter Vorkämpfer der nordischen Idee in den USA vor dem 2. Weltkrieg, unmittelbar folgende These an:
„Die Geschichte aller Länder lehrt, daß nationale Einheit eine unbedingte Voraussetzung für das Gedeihen einer Nation ist. Von denen, die aus freien Stücken nach den Vereinigten Staaten gekommen sind, um die Erwerbsmöglichkeiten auszunützen, kann wohl erwartet werden, daß sie dem Land, das ihnen in solcher Weise zugute kommt, treue Gefolgschaft leisten oder aber daß sie irgendwo anders hingehen.“
Mit diesen Sätzen hat Madison Grant im Grunde das Glaubensbekenntnis aller forcierten Assimilationsbefürworter formuliert, mag diesen nun dieser ideologische Bundesgenosse behagen oder nicht.
gregorbrand - 23. Feb, 21:42