Mittwoch, 25. November 2009

Ewig aktuelles Theodizee-Problem

Wenn Gott so "lebensschützerisch" gesonnen wäre wie deutsche und internationale Katholiken und sonstige Christen - warum produziert er dann dauernd und mit nicht selten tückisch anmutender Kreativität bei Menschen überall auf der Welt Mutationen, die die vielfältigsten und oft sehr schmerzlichen Krankheiten und Leiden hervorrufen? Falls aber der liebe Gott nicht für die Krankheiten verantwortlich ist, dann braucht man ihn auch nicht wegen deren Heilung zu belangen. Steckt er jedoch - als allväterlicher und allmütterlicher Herr und Meister aller Dinge - ururheberisch hinter jeder Erkrankung jedes Menschen und jeden Insekts, wieso soll es dann ethisch-moralisch geboten sein, gegen diese göttlich-teuflische Art morbider Weltgestaltung anzugehen?

Gregor Brand - Aphoristiker & Philosoph

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