Nachrichten und Folter
Es ist schon erstaunlich, welche Meldungen manche Medien in die Welt zu setzen wagen. Das gilt beispielsweise für den Artikel „Hamas captives talk to Shin Bet about tactics and training” (Gefangene Mitglieder der Hamas sprechen mit Shin Bet über Taktik und Ausbildung) .
In diesem Beitrag wird offenbar für bare Münze genommen, was zwei palästinensische Gefangene dem israelischen Inlandsgeheimdienst Shin Bet angeblich verraten haben. Dabei ist doch gerade auch diese israelische Geheimdienst seit langem dafür berüchtigt und bekannt, dass er Folter anwendet. Für seine Folterpraktiken wurde Shin Bet nicht nur von mutigen israelischen Menschenrechtsorganisationen kritisiert, sondern auch von so integren jüdischen Philosophen wie Yeshayahu Leibowitz oder Noam Chomsky.
Natürlich kann auch eine unter Folter gewonnene Aussage „wahr“ sein. Aber von Folter anwendenden Organisationen gewonnene „Erkenntnisse“ sollte man grundsätzlich nicht trauen und sie schon gar nicht als schlichte Nachrichten verkaufen wollen. Das einzig Wichtige an „Erkenntnissen“ von Folteranwendern ist die Tatsache, dass sie Folter anwenden.
In diesem Beitrag wird offenbar für bare Münze genommen, was zwei palästinensische Gefangene dem israelischen Inlandsgeheimdienst Shin Bet angeblich verraten haben. Dabei ist doch gerade auch diese israelische Geheimdienst seit langem dafür berüchtigt und bekannt, dass er Folter anwendet. Für seine Folterpraktiken wurde Shin Bet nicht nur von mutigen israelischen Menschenrechtsorganisationen kritisiert, sondern auch von so integren jüdischen Philosophen wie Yeshayahu Leibowitz oder Noam Chomsky.
Natürlich kann auch eine unter Folter gewonnene Aussage „wahr“ sein. Aber von Folter anwendenden Organisationen gewonnene „Erkenntnisse“ sollte man grundsätzlich nicht trauen und sie schon gar nicht als schlichte Nachrichten verkaufen wollen. Das einzig Wichtige an „Erkenntnissen“ von Folteranwendern ist die Tatsache, dass sie Folter anwenden.
gregorbrand - 28. Jan, 08:59