Der biblisch-israelische "Held" Samson - Raubmörder und Soziopath?
Der mutige deutsche Psychologe Franz Buggle und der britische Biologe Richard Dawkins gehören zu denjenigen, die in jüngerer Zeit darauf hingewiesen haben, wie seltsam und abstoßend das Gottesbild des Alten Testamentes beziehungsweise der Thora anmutet. Dawkins spricht in seiner unverblümten Sprache vom „psychotischen“ jüdischen Gott, wobei es für einen Atheisten wie ihn nur so sein kann, dass er diejenigen, die einst eine solche Gottesvorstellung konstruiert haben, für seelisch Gestörte halten muss. Ob Dawkins nun den Begriff des Psychotischen im engeren psychiatrischen Sinn gebraucht oder nicht: Fest steht, dass es vieles in der hebräischen Bibel gibt, das grundlegende Zweifel an diesem Gott und den sich auf ihn beziehenden Religionen aufkommen lässt. Das haben natürlich Buggle und Dawkins nicht als erste erkannt. So schrieb schon - um hier nur einen aus der Reihe der Kritiker der altbiblischen Gottesvorstellung zu nennen - Werner Sombart in seiner Untersuchung "Die Juden und das Wirtschaftsleben" (1911, S. 228):
"Welch ein Gott aber auch, was für ein schreckhaftes, grauenerregendes Wesen, das so fluchen kann wie Jahve! Es ist wohl niemals wieder in der Weltliteratur, weder vorher noch nachher, so viel Übles Menschen angedroht worden, wie in dem berühmten 28. Kapitel des Deuteronomiums Jahve dem an den Hals wünscht, der seine Gebote nicht befolgt."
In diesen Zusammenhang ist es bemerkenswert, dass vor einigen Jahren Eric Altschuler, ein amerikanischer Psychologe mit einem tradionsreichen Prager jüdischen Nachnamen, darauf aufmerksam gemacht, dass das Verhalten des biblischen Richters Samson/Simson wahrscheinlich als Ausdruck einer krankhaften psychischen Störung zu sehen ist.
Dr. Altschuler hält den „Helden“ Samson für einen Soziopathen, bei dem eine „Antisocial Personality Disorder“ (ASPD) vorgelegen habe. Er sieht sechs der sieben Kriterien nach DSM-IV bei Samson, einem Israeliten mit einer Vorliebe für nichtjüdische Frauen, erfüllt. Zur Begründung verweist er - unter anderem - auf dessen aggressive und grausame Verhaltensweisen gegenüber Menschen und Tieren. Als Simson beispielsweise infolge einer verlorenen „Wette“ verpflichtet ist, den Gewinnern 30 Hemden und 30 Festgewänder zu geben, erschlägt er kurzerhand 30 unbeteiligte Männer und raubt ihnen ihre Kleidung (Buch der Richter, Kap. 14). Theologisch aufschlussreich wird in der Bibel bezeichnenderweise sein spiritueller Zustand unmittelbar vor diesem Raubmord so beschrieben: „Und der Geist des Herrn kam über ihn.“
Etwas später erweist sich Samson/Simson als sadistischer antisozialer Tierquäler:
„Simson ging weg und fing dreihundert Füchse. Dann nahm er Fackeln, band je zwei Füchse an den Schwänzen zusammen und befestigte eine Fackel in der Mitte zwischen zwei Schwänzen. Er zündete die Fackeln an und ließ die Füchse in die Getreidefelder der Philister laufen. So verbrannte er die Garben und das noch stehende Korn, ebenso die Weingärten und die Ölbäume“ (Buch der Richter, Kap. 15).
Später ergreift er „den noch blutigen Kinnbacken eines Esels“ und erschlägt damit tausend Männer. Auch hier erwähnt die Bibel unmittelbar zuvor, dass der „Geist des Herrn“ über ihn kam – der gleiche Geist, der ihn zuvor bereits einen jungen Löwen zerreißen ließ „als würde er ein Böckchen zerreißen“.
Wenn Simson sich wie ein gestörter Soziopath verhält – ist dann nicht auch der „Herr“, der gerade in seinen extremsten Phasen über ihn kommt und ihn zu seinen Untaten treibt , in ähnlicher Weise zu beurteilen?
Ist es Zufall, dass dieser gewalttätige Samson im heutigen Israel gefeiert und vielfältig geehrt wird, worauf vor einigen Jahren der israelische Schriftsteller David Grossman nachdrücklich aufmerksam gemacht hat?
In einem Israel, dessen Jugend nach Prof. Michael Wolffsohn, einem jüdischen Freund dieses Landes, einen "traurigen Weltrekord" hält: Die israelischen Schüler sind die gewalttätigsten der Welt. Fast zwei Drittel von ihnen sind demnach an Gewalttaten gegen andere Schüler beteiligt, die so heftig sind, dass 10 bis 15 Prozent der Schüler deswegen in ein Krankenhaus müssen. Über die Hälfte der israelischen Schüler wird zudem Opfer von Erniedrigungen und heftigen verbal-agressiven Attacken.
Werden nicht diese extrem gewalttätigen israelischen Schüler nach Schulabschluss israelische Soldaten? Sie werden es, auch wenn dies natürlich nicht heißt, dass alle israelischen Soldaten gewalttätig sind.
"Welch ein Gott aber auch, was für ein schreckhaftes, grauenerregendes Wesen, das so fluchen kann wie Jahve! Es ist wohl niemals wieder in der Weltliteratur, weder vorher noch nachher, so viel Übles Menschen angedroht worden, wie in dem berühmten 28. Kapitel des Deuteronomiums Jahve dem an den Hals wünscht, der seine Gebote nicht befolgt."
In diesen Zusammenhang ist es bemerkenswert, dass vor einigen Jahren Eric Altschuler, ein amerikanischer Psychologe mit einem tradionsreichen Prager jüdischen Nachnamen, darauf aufmerksam gemacht, dass das Verhalten des biblischen Richters Samson/Simson wahrscheinlich als Ausdruck einer krankhaften psychischen Störung zu sehen ist.
Dr. Altschuler hält den „Helden“ Samson für einen Soziopathen, bei dem eine „Antisocial Personality Disorder“ (ASPD) vorgelegen habe. Er sieht sechs der sieben Kriterien nach DSM-IV bei Samson, einem Israeliten mit einer Vorliebe für nichtjüdische Frauen, erfüllt. Zur Begründung verweist er - unter anderem - auf dessen aggressive und grausame Verhaltensweisen gegenüber Menschen und Tieren. Als Simson beispielsweise infolge einer verlorenen „Wette“ verpflichtet ist, den Gewinnern 30 Hemden und 30 Festgewänder zu geben, erschlägt er kurzerhand 30 unbeteiligte Männer und raubt ihnen ihre Kleidung (Buch der Richter, Kap. 14). Theologisch aufschlussreich wird in der Bibel bezeichnenderweise sein spiritueller Zustand unmittelbar vor diesem Raubmord so beschrieben: „Und der Geist des Herrn kam über ihn.“
Etwas später erweist sich Samson/Simson als sadistischer antisozialer Tierquäler:
„Simson ging weg und fing dreihundert Füchse. Dann nahm er Fackeln, band je zwei Füchse an den Schwänzen zusammen und befestigte eine Fackel in der Mitte zwischen zwei Schwänzen. Er zündete die Fackeln an und ließ die Füchse in die Getreidefelder der Philister laufen. So verbrannte er die Garben und das noch stehende Korn, ebenso die Weingärten und die Ölbäume“ (Buch der Richter, Kap. 15).
Später ergreift er „den noch blutigen Kinnbacken eines Esels“ und erschlägt damit tausend Männer. Auch hier erwähnt die Bibel unmittelbar zuvor, dass der „Geist des Herrn“ über ihn kam – der gleiche Geist, der ihn zuvor bereits einen jungen Löwen zerreißen ließ „als würde er ein Böckchen zerreißen“.
Wenn Simson sich wie ein gestörter Soziopath verhält – ist dann nicht auch der „Herr“, der gerade in seinen extremsten Phasen über ihn kommt und ihn zu seinen Untaten treibt , in ähnlicher Weise zu beurteilen?
Ist es Zufall, dass dieser gewalttätige Samson im heutigen Israel gefeiert und vielfältig geehrt wird, worauf vor einigen Jahren der israelische Schriftsteller David Grossman nachdrücklich aufmerksam gemacht hat?
In einem Israel, dessen Jugend nach Prof. Michael Wolffsohn, einem jüdischen Freund dieses Landes, einen "traurigen Weltrekord" hält: Die israelischen Schüler sind die gewalttätigsten der Welt. Fast zwei Drittel von ihnen sind demnach an Gewalttaten gegen andere Schüler beteiligt, die so heftig sind, dass 10 bis 15 Prozent der Schüler deswegen in ein Krankenhaus müssen. Über die Hälfte der israelischen Schüler wird zudem Opfer von Erniedrigungen und heftigen verbal-agressiven Attacken.
Werden nicht diese extrem gewalttätigen israelischen Schüler nach Schulabschluss israelische Soldaten? Sie werden es, auch wenn dies natürlich nicht heißt, dass alle israelischen Soldaten gewalttätig sind.
gregorbrand - 24. Jan, 12:00